Die Klassischen Rezepturen der Chinesischen Medizin in der modernen Praxis

Die Anwendung Klassischer Rezepturen unter Berücksichtigung der Konstitutionstypen nach Huang Huang

Huang Huang / Andreas Kalg (dt. Übersetzung)

2010, 288 Seiten, 978-3-87569-205-1

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Die klassischen Rezepturen aus den Werken Abhandlung über Kälte-Schädigung (Shang Han Lun) und Das Wichtigste aus der Goldenen Truhe (Jin Gui Yao Lüe) stellen die Basis der Rezepturenlehre der Chinesischen Medizin dar. Sie bilden die Grundlage für viele spätere Rezepturen. Daher ist das Studium der klassischen Rezepturen eigentlich die Grundvoraussetzung für das Verständnis der chinesischen Arzneimitteltherapie. Doch da die klassischen Werke nicht leicht verständlich sind, scheuen sich viele Studenten und Praktiker der Chinesischen Medizin davor, sich mit ihnen zu beschäftigen. Das ist sehr schade, denn viele chinesische Ärzte betrachten die klassischen Rezepturen als die Quintessenz der Chinesischen Medizin, als die edle Perle, die es aus der dunklen Tiefe der Vergangenheit zu bergen gilt.

Nicht nur bei uns im Westen, auch in China, erlebt die Anwendung der klassischen Rezepturen in den letzten Jahren eine Renaissance. Nachdem man sich einige Jahrzehnte lang durch eine zu starke Betonung der pharmakologischen Forschung und Konzentration auf bestimmte Inhaltsstoffe der Heilkräuter vom eigentlichen Wesen der Chinesischen Medizin entfernt hatte, bewegt man sich nun zurück zu ihren klassischen Ursprüngen.

Huang Huang versteht es wie kaum ein anderer, das empirische Wissen der klassischen chinesischen Medizin mit den modernen Erkenntnissen der Schulmedizin zu verbinden. Er zeigt uns einen Weg, die Erkrankungen der Menschen unserer Zeit mit den Methoden Zhang Zhongjings effektiv zu behandeln, wobei sein Hauptaugenmerk immer auf dem individuellen Patienten liegt, anstatt allein auf seiner Krankheit. Die Stärke der Chinesischen Medizin sieht er darin, den erkrankten Menschen zu behandeln, und nicht, wie in der Schulmedizin, die Krankheit des Menschen, losgelöst von diesem. Dazu hat er eine Konstitutionslehre entwickelt, die auf chinesischen und japanischen Shang-Han-Lun-Traditionen und seiner eigenen langjährigen klinischen Erfahrung beruht.

Huang Huangs Methode macht die sonst nur schwer fassbaren klassischen Rezepturen greifbar, so dass man sie gezielt, effektiv und sicher in der eigenen Praxis anwenden kann.

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Lian Chinaherb, Wollerau (CH)

Kronen Apotheke, Wuppertal

 

Autor bei Müller und Steinicke

  • Huang Huang

    Prof. Dr. Huang Huang lehrt an der TCM-Universität von Nanjing. Seine zahlreichen Bücher die mit der Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen haben, wurden unter anderem ins Japanische wie auch ins Englische übersetzt. Die Klassischen Rezepturen der Chinesischen Medizin in der modernen Praxis, ist sein erstes Buch, das von Andreas Kalg, ins Deutsche übersetzt wurde. In diesem gelungenen Werk verbindet er die klassischen Rezepturen Zhang Zhongjings aus dem 3. Jahrhundert mit der, auf der japanischen und chinesischen Shang-Han-Lun-Tradition bassierenden, von ihm entwickelten Konstitutionslehre. Das besondere an seiner Lehre ist, das nicht die Krankheit sondern die Konstitution des Erkrankten im Vordergrund steht. Huang Huang verbindet, wie kaum ein anderer, das empirische Wissen der klassischen Rezepturen der Chinesischen Medizin mit den modernen Erkenntnissen der Schulmedizin. Die Basis der Rezepturenlehre der Chinesischen Medizin bilden die Schätze aus dem Shang Han Lun und dem Jin Gui Yao Lüe. Sie sind die Grundlage für viele spätere Rezepturen. Es ist unerlässlich die klassischen Rezepturen als Grundvoraussetzung für das Verständnis der chinesischen Arzneimitteltherapie zu betrachten. Studenten und Praktiker der chinesischen Medizin sollten sich nicht davor scheuen, sich mit den vermeintlich schwierigen klassischen Werken zu beschäftigen. Die klassischen Rezepturen werden von den chinesischen Ärzten als Quintessenz der Chinesischen Medizin betrachtet, als die edle Perle, die es aus der dunklen Tiefe der Vergangenheit zu bergen gilt. Die Anwendung der klassischen Rezepturen erlebt nicht nur bei uns im Westen, sondern auch in China, in den letzten Jahren eine Renaissance. Nach einer zu starken Betonung der pharmakologischen Forschung und Konzentration auf bestimmte Inhaltsstoffe der Heilkräuter, hat man sich einige Jahrzehnte lang vom eigentlichen Wesen der Chinesischen Medizin entfernt, nun bewegt man sich wieder zurück zu ihren klassischen Ursprüngen. Huang Huang gründete zusammen mit Andreas Kalg eine TCM-Schule in Deutschland.

  • Andreas Kalg

    Andreas Kalg studierte Chinesische Medizin und Sinologie in Berlin, Heidelberg, Taipei (Taiwan) und Hangzhou (VR China). Seit 1993 ist er Heilpraktiker. Sein Akupunkturdiplom absolvierte er bei der Akupunktur-Akademie Berlin, sein Diplom für Chinesische Arzneimitteltherapie bei der AGTCM. Von 1995 bis 1999 praktizierte er in eigener Praxis in Berlin. Von 2000 bis 2009 lebte er vorwiegend in Taiwan und China. Dort hat er sich insbesondere dem Studium der Klassiker der Chinesischen Medizin und der klinischen Anwendung der Chinesischen Arzneimitteltherapie gewidmet. 2009 absolvierte er einen Studiengang für Innere Chinesische Medizin an der Zhejiang Chinese Medical University in Hangzhou mit dem Titel Master of Medicine (TCM). Seinen Forschungsgegenstand bildeten dort die klassischen Rezepturen aus den Grundlagenwerken Shanghan Lun und Jingui Yaolue und deren Rezeption in der Moderne. Andreas Kalg engagiert sich auch als Übersetzer und Autor von Fachbüchern für die authentische Verbreitung der Chinesischen Medizin im Westen. Zahlreiche Publikationen in deutscher und englischer Sprache sind Ausdruck seines profunden Wissens. 2009 erschien sein Buch Chinesische Arzneipflanzen – Wesensmerkmale und klinische Anwendung bei Elsevier, das im selben Jahr mit dem internationalen Buchpreis der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für TCM ausgezeichnet worden ist. Seit seiner Rückkehr aus China im Jahr 2009 arbeitet er in einer Gemeinschaftspraxis in Greifenstein, Hessen, mit den Tätigkeitsschwerpunkten innere TCM, Onkologie, Schmerztherapie, Andrologie und Gynäkologie. Zusammen mit Dr. Huang Huang gründete er eine TCM-Schule in Deutschland.